Qualitätssteigerung dank direkter Kommunikation

Um eine Organisation in eine neue Richtung lenken zu können, sind klare Zielvorgaben ein Muss. Was nun, wenn ein Mitarbeiter nicht die gewünschte Leistung erbringt oder sich nicht gemäss Ihren Vorstellungen verhält?
In einer Phase des Wandels ist es eine goldene Gabe des Managers, konstruktive Rückmeldungen zu geben. Damit beim Empfänger Ihr Feedback auf ein offenes Ohr stößt und Ihre Inputs verinnerlicht werden, sind folgende Grundregeln zu beachten:
Ich-Botschaften einsetzen. Eine Rückmeldung widerspiegelt immer Ihre persönliche Wahrnehmung der Situation. Aussagen im Stil von „Mir ist aufgefallen, dass …“ untermauern, dass Sie sich auf Ihre Sicht der Dinge beziehen.
Worum geht’s? Den Sachverhalt in wenigen, präzisen Worten zusammenfassen, und sich auf das Wesentliche fokussieren.
Je konkreter die Situation, umso besser. Beschreiben Sie, was Sie mit eigenen Augen gesehen haben. Je aktueller das Beispiel, umso frischer die Erinnerung.
Objektivität hilft. Für emotionale Bewertungen hat es keinen Platz.
Der Ton macht die Musik. Achten Sie auf eine offene, zukunftsorientierte und respektvolle Formulierung, damit der Empfänger profitieren kann und Ihre Punkte in sein tägliches Wirken integriert.
Als Führungsperson ist es aber genauso wichtig, die Größe zu haben, Feedbacks von Ihren Mitarbeitern oder von Peers entgegennehmen zu können.
Bedanken Sie sich für die Rückmeldung. Schauen Sie es als Geschenk an. Ein Visavis ist an Ihnen interessiert und möchte Sie weiterbringen. Sollte was nicht ganz klar sein, einfach nachfragen!
Die richtige Körperhaltung signalisiert, dass Sie offen und bereit sind für den Dialog. Vermeiden Sie verschränkte Arme, oder wenn Sie gerade sitzen, ein Zurücklehnen in Ihrem Stuhl, das könnte als Zeichen von Ablehnung gedeutet werden. Mit offenen Händen, einem leichten Nicken und einer dezent nach vorne geneigten Körperhaltung zeigen Sie ein Grundinteresse und deuten an, gewisse Punkte nachvollziehen zu wollen und vielleicht auch zu können.
Sind Sie mit dem Feedback nicht einverstanden? Das dürfen Sie nicht einfach so stehen lassen. Kritik nur entgegenzunehmen wäre der falsche Weg. Vereinbaren Sie einen Folgetermin, um mit einer gewissen Distanz Ihre Stellungnahme zu besprechen. Dabei ist der Blick nach vorne zentral. Versuchen Sie die gemeinsame Basis zu betonen, verbindende Werte zu verstärken, und nach vorne zu schauen. Bauen Sie an zukunftsgerichteten Lösungen.